Schnelles Rennen in Schinkel
Und sie sind wieder alle da. Ein großes Hallo am Start. Für viele ist es das erste Rennen. Rund in Osnabrück-Schinkel. Das schöne Wetter am Sonntag Abend lockte auch den letzten Radrennfahrer auf den gut 3km langen Rundkurs. 22mal war die Runde zu absolvieren. Dies wurde von dem großen Fahrerfeld mit fast einem 45er Schnitt absolviert. Das bedeutet, dass häufig Geschwindigkeiten jenseits der 50er Marke auf dem Tacho zu lesen waren. Trotz des hohen Tempos ging es mir erstaunlich gut. Nach der Hälfte des Rennens waren auch die letzten Muskelfasern meiner "dicken" Beine warm und es konnte richtig losgehen. Ich orientierte mich deutlich nach vorn. Aufgrund des hohen Tempos und des zeitweiligen starken Windes erschien mir eine frühe Flucht wenig erfolgreich. Also hielt ich mich im vorderen Drittel des Feldes auf und wartete ab. In den letzten 5 Runden versuchte ich immer unter den ersten 20 zu bleiben und beteiligte mich auch an der Führung um drei Fahrer wieder einzuholen. In der vorletzten Runde wurden die ersten wieder eingeholt. Zu diesem Punkt lag ich noch unter den ersten 10 und fühlte mich locker.
Vor der Einfahrt in die letzte Runde hätte ich alles auf eine Karte setzen müssen. Denn in der letzten Rund wurde es noch einmal richtig kriminell und nervös. Drei Stürze bei mindestens 45kmh. Ich denke kurz an meine 2 Kinder - und da ist es schon passiert. Ich fahre mittig und bin eingekeilt. Rechts und links strömen andere Fahrer nach vorne. Ich kann nur zuschauen. So liegen innerhalb von Sekunden wieder 30-40 Fahrer vor mir. Ich komme auch nicht mehr nach vorne. Leider. Die Kraft und die Luft waren noch vorhanden...
Das nächste Rennen in Mechernich sehe ich eher als Trainingsrennen. Dort fährt C- und B-Klasse zusammen.













