28.12.08

Draußen 5 Grad minus, drinnen Maroni selbst gemacht

Bei solch ungemütlichen Temperaturen erinnere ich mich immer wieder an meine Kindheit.
Auf dem Weihnachtsmarkt (irgendwie war es früher im Wiinter immmer wirklich kalt, oder?) gab es immer irgendwo einen Maronenverkäufer. Eine Tüte Maronen mit 10 Stück für 1 DM. Danach war man dann aber auch einigermaßen gesättigt. Der Nebeneffekt: Die warmen Maronen in der Jackentasche wärmten erstaunlich lange, wenn man sie nicht vorschnell aufaß.
Wem die heutigen Preise dafür zu teuer sind, hier das Rezept mit Bildern der gerade verzehrten Maronen.
(Maronen schmecken übrigens deutlich besser wie Esskastanien)

Zunächst werden die Maronen gewässert (eta 1/2 Stunde)

Danach nimmt man ein scharfes Messer und schneidet die Maronen kreuzweise auf der flachen Seite ein.


Anschließend die Maronen für 5 1/2 Minuten in kochendes Wasser geben (Deckel zu).
Während dieser Zeit kann der Backofen auch 220 Grad vorgeheizt werden.
Die Maronen feucht auf einem Backblech im Ofen ausbreiten.


Während der 20 min Backzeit evtl mal mit dem Topflappenhandschuh (oder wie heißt das Ding?) einmal wenden.

Fertige Maronen in zwei feuchte Geschirrtücher geben und etwas abkühlen lassen.
Warm genießen