27.10.07

Unkaputtbare Freude 6: Helden des Glaubens









In der Freude liegt eine wunderbare medizinische Wirkung. Die meiste Medizin schmeckt nicht, aber diese beste Medizin von allem, ist süß und schmeckt und tröstet die Herzen.

(der große Evangelist Spurgeon)

Die Freude ist der Doktorhut des Glaubens.

(Martin Luther)

Bei Gott wohnt die Freude, und von ihm kommt sie herab und ergreift Geist, Seele und Leib des Glaubenden. Wo diese Freude einen Menschen gefasst hat, dort greift sie um sich, dort reißt sie mit, dort sprengt sie verschlossene Türen.

(Dietrich Bonhoeffer aus seiner Zelle im Gefängnis in Berlin-Tegel)

Ich wünsche mir eine solche Freude, die mitreißt. Bonhoeffers Türen wurden nicht gesprengt. Aber er hatte diese Freude, die von innen kommt. Diese Freude die mir niemand nimmt. Unkaputtbare Freude...

25.10.07

Mein Traumteam


Ein Buch, dass ich mit viel Freude gelesen habe ist:
Patrick Lencioni
Mein Traumteam - oder die Kunst Menschen zu idealer Zusammenarbeit zu führen
Es handelt sich hierbei nicht um ein frommes Buche, wie man ja von einer Buchempfehlung eines Pastors erwarten könnte. Ich bin auch kein Fan davon Managementmethoden auf Kirche und Gemeinde anzuwenden. Aber dieses Buch hat mich begeistert. Es ist zu ca. 2/3 im Romanstil geschrieben und beschreibt die Veränderung einer Reihe von Topmanagern von einer Interessengemeinschaft mit kleinstem gemeinsamen Nenner zu einem echten Team mit gemeinsamen Ziel.
Es geht also um Zusammenarbeit. Zusammenarbeit ist im Reich Gottes ein wichtiger Wert. Die Menschen sind unterschiedlich begabt und sollten ihre Gaben demnach unterschiedlich einsetzen. Aber wie kann man diese Unterschiedlichkeit wieder zusammenführen? So dass sie sich gegenseitig ergänzt? Gemeinsam mehr erreichen?
Ein solcher Teambildungsprozess gehört für mich in der Gemeinde zu einer der größten Herausforderungen, aber auch zu einer der größten Chancen.
Ideale Zusammenarbeit kann viele Ressourcen frei setzen.
Allerdings muss ich davor warnen dieses Buch eins zu eins in der Gemeinde umzusetzen (in Mitarbeiterkreisen, Presbyterium o.ä.). Allein das Leitungsverständnis in der Wirtschaft ist nicht mit meinem Leitungsverständnis als Pastor einer Gemeinde oder Leiter eines Mitarbeiterkreises deckungsgleich.
Alles in allem aber ein Buch, dass die wesentlichen Teambildungsprozesse auf sehr unterhaltsame Art und Weise vermittelt.

12.10.07

Munter unterwegs in der Fussgängerzone

Heute war ich unterwegs in der Fußgängerzone.
Ich habe die Menschen u.a. einmal zu folgendem befragt:

1) Was ist nach ihrer Meinung das größte Bedürfnis der Menschen in Mönchengladbach?
2) Besuchen sie regelmäßig einen Gottesdienst/Messe?
Ja ( )
Nein ( )
3) Warum gehen so wenig Menschen (regelmäßig) in einen Gottesdienst/Messe?
4) Was wäre Ihnen wichtig, wenn Sie auf der Suche nach einer für Sie attraktiven Kirche/Gemeinde wären?
5) Welchen Rat würden Sie mir als Pastor einer neu entstehenden Gemeinde geben?


Die Antworten waren sehr hilfreich. Morderne Gottesdienstformen werden vermisst. "Modern" heißt dabei nicht Musik wie Einslive sondern eher in Richtung Gospel.

Damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Predigten sollen authentisch und lebensrelevant sein.

Eine neue Gemeinde sollte von Anfang an in die Jugendlichen investieren.


Ich bin gespannt wie es morgen weitergeht. Ich habe vor mit mindestens 200 Menschen diesbezüglich ins Gespräch zu kommen.

01.10.07

Unkaputtbare Freude 5: Weiter auf der Spur....


In Matthaus 13, 44 heißt es:

Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg.

Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft einen Acker.

Genau das ist der springende Punkt: Vor Freude über dieses Reich Gottes verkauft er alles, was er hat. Das Reich Gottes, das sind ewige Werte, das ist Friede, Gerechtigkeit, Freude im Heiligen Geist. Dieser Mann hatte vielleicht ein Haus, einen Computer, ein Fahrrad, einen Kühlschrank - er hatte alle möglichen Wertgegenstände.

Doch alles das, was ihm vielleicht zeitweise eine gewisse Freude beschert hat (zumindest hatte er es sich wohl so gewünscht), tauscht er ein für ein ewiges Reich, für Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Er geht mit Freuden hin und verzichtet auf manche Äußerlichkeit, um sich von ganzem Herzen diesem inneren Reich, dem Reich Gottes zu widmen.

Jesus reicht Dir seine Liebe und seine Freude entgegen. Du kannst darauf eingehen. Du kannst es auch ganz lassen, und weiterhin statt mit unkaputtbarer Freude im ICE, muffelig im D-Zug durch´s Leben fahren. Die Entscheidung liegt bei Dir. Für mein Teil kann ich nur sagen: Mit fünfzehn Jahren habe ich Ja zu Jesu Angebot der Liebe gesagt, und es hat mein ganzes Leben und mein ganzes Lebensgefühl verändert. Ich habe noch viel zu lernen und sage auch nicht, dass ich alle Fragen geklärt und alle Überzeugungen verinnerlicht habe - obwohl ich als Pastor arbeite - aber ich weiß mich von Gott angenommen, vergeben, geborgen. Durch Jesus habe ich ein Zuhause gefunden.

Christsein heißt dieses Reich Gottes finden: Gott hat in Christus sein Leben für mich aus reiner Liebe geopfert. Ich lasse mich von ihm mit Vergebung und Annahme beschenken. Und ich will unter seiner guten Leitung leben.